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Mietrecht A-Z -
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Kosten für Gartenpflege können auf
Mieter umgelegt werden
Den Bestimmungen des § 27 II der
Betriebskostenverordnung entsprechend, handelt es sich bei
Maßnahmen, die der allgemeinen Gartenpflege dienen, um
umlagefähige Kosten, die von der gesamten Mieterschaft zu
tragen sind. Laut dem AG Köln gehören zu dieser Art von
Betriebskosten insbesondere Pflege und gegebenenfalls
Erneuerung von Rasenflächen und Gehölzen, Pflege von
Spielplätzen und –geräten auf dem Grundstück sowie Schaffung
und Pflege von Zugängen zum Garten. Ferner zählt das Urteil
ausdrücklich auch das Zurückschneiden oder Entfernen von
einzelnen Bäumen zu den umlagefähigen Betriebskosten hinzu.
AG Köln, Az. 207 C 213/00 |
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Angemessene Gartenpflege muss im
Einzelfall entschieden werden
Die Gartenpflege ist grundsätzlich zwar Sache des
Mieters, der Vermieter darf jedoch keine überzogenen
Anforderungen an diese Mieterpflicht stellen. Bei einem wild
wachsenden Garten sehen die meisten Gerichte keine
Pflichtverletzung des Mieters, wohl aber bei einer
übermäßigen Verwahrlosung des Gartens. In der Regel kommt es
innerhalb dieser rechtlichen Grauzone zu
Einzelfallentscheidungen. LG Köln, Az. 1 S 149/95 |
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