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Mietrecht A-Z -
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Abdingbarkeit
Im juristischen Fachjargon versteht man unter der
Abdingbarkeit die Möglichkeit, im Mietrecht gesetzliche
Regelungen durch vertragliche Vereinbarungen der
Vertragsparteien abändern zu können. So können die beiden
Mietparteien durch individuelle Regelungen das geltende
Mietrecht in Deutschland außer Kraft setzen. Ein Beispiel:
Handelt es sich um einen unbefristeten Mietvertrag für
Wohnraum, dann kann der Vermieter eine Mieterhöhung
durchsetzen, deren Höchstgrenze die ortsübliche
Vergleichsmiete darstellt. Geregelt ist dies im § 558
Bürgerliches Gesetzbuch und ist eine nicht abdingbare
Regelung, wie viele andere gesetzliche Regelungen im Bezug
auf die Wohnraummiete auch. Somit kann der Vermieter mit dem
Mieter keine andere Reglung treffen. Auch dann nicht, wenn
der Mieter damit einverstanden wäre und sogar eine
entsprechende Klausel im Mietvertrag unterschreibt.
Grundsätzlich ist eine Abdingbarkeit nur dann möglich, wenn
der Mieter durch die Klausel nicht schlechter gestellt wird,
als es im Gesetz vorgesehen ist. |
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