Immobilienlexikon Mindestbewehrung

 
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Mindestbewehrung
Bei Stahlbetonbauteilen müssen entsprechende Mindestbewehrungen berücksichtigt werden, damit eine Begrenzung der Rissbreite erzielt werden kann. In diesem Zusammenhang muss man wissen, dass Beton erst kleine Risse bekommen muss, damit er später überhaupt zur Lastabtragung beitragen kann. Beton weist keine hohe Zugfestigkeit auf, die er automatisch bekommt.

 

 

 

Im Beton befinden sich Stahleinlagen, die zum einen die Zugkräfte übernehmen und zum anderen dafür sorgen, dass die entstehenden Risse nicht zu groß werden. Wenn die Risse nämlich zu groß werden, kann Feuchtigkeit in den Beton eindringen. Die Folge von Feuchtigkeit kann unter Umständen korrodierendes Eisen sein. Stellt die entstehende Zugkraft für das Eisen eine zu große Belastung dar, verliert der Stahl seine Zugfestigkeit und der Beton beginnt zu reißen. Daher muss beim Stahlbetonquerschnitt sog. Bewehrungseisen eingelegt werden. Unterscheiden muss man jedoch grundsätzlich drei verschiedene Bewehrungsarten, die auch verschiedene Aufgaben übernehmen. So ist diesbezüglich von der Mindestlängsbewehrung, der Mindestschubbewehrung und der Mindestquerbewehrung die Rede.

 

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