Immobilienlexikon Mauerwerksverband

 
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Mauerwerksverband
Grundsätzlich besteht ein Mauerwerk aus mehreren einzelnen, künstlichen oder natürlichen Steinen, die jeweils aneinander gefügt werden. Die Anordnung der einzelnen Steine nennt man Mauerwerksverband. Je nach dem wie der Maurer die Anordnung der Steine vornimmt, ergibt sich ein anderes Erscheinungsbild. Auf das Erscheinungsbild von einem Mauerwerksverband nehmen unter anderem die Fugen und die Art des verwendeten Mörtels einen direkten Einfluss. Gerade beim Mörtel kommt es darauf an, wie dick dieser ist.

 

 

 

Es gibt heute eine Reihe von Mauerwerksverbandarten, die in der Regel nach der Region benannt wurden, in denen diese Verbandart traditionell angewendet wird. So gibt es beispielsweise den holländischen, englischen, flämischen oder polnischen Verband. Wenn die Mauersteine entlang der Mauerflucht mit einem Versatz von einer halben Länge zur nächsten Schar angeordnet sind, dann ist in der Fachsprache von einem Läuferverband die Rede. Von einem Binderverband hingegen spricht man, wenn die Köpfe zu sehen sind. Daneben gibt es noch einen Blockverband, der sich dadurch auszeichnet, dass Läufer und Binder in den Lagen abgewechselt werden. Dies sind allerdings nur einige wenige Beispiele, da es viele weitere Arten von Mauerwerksverbänden gibt.

 

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