Immobilienlexikon Maler und Lackierer

 
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Maler und Lackierer
Der Beruf des Malers und Lackierers ist ein anerkannter Ausbildungsberuf, in dem sich der Auszubildende zwischen drei verschiedenen Fachrichtungen entscheiden kann. So gibt es die Fachrichtungen: Bauten- und Korrosionsschutz, Gestaltung und Instandhaltung sowie Kirchenmalerei und Denkmalpflege. Die Ausbildung zum Maler und Lackierer endet mit der Gesellenprüfung. Ihren Einsatz finden Maler und Lackierer als Facharbeiter im Handwerk. Hier nehmen sie Anstriche aller Art vor und versehen Decken und Wände mit sämtlichen Schlussbeschichtungen. Diese Arbeiten führen sie im Innen- wie im Außenbereich aus. Einige Zeit nach seiner Ausbildung kann sich der Maler und Lackierer zum Meister qualifizieren.

 

 

 

Bis vor einigen Jahren musste er hierfür noch eine fünfjährige Berufserfahrung nachweisen. Eine vorbereitende Schule für die Meisterprüfung ist grundsätzlich nicht vorgeschrieben, der Besuch ist jedoch ausdrücklich zu empfehlen. In der Meisterprüfung werden die Anwärter nicht nur in Fachtheorie und Fachpraxis geprüft werden, sondern es gibt auch Prüfungspunkte, die sich auf die Firmenleitung und Berufspädagogik beziehen. Der Besuch einer Meisterschule ist mit hohen Kosten verbunden. Wer diese selbst nicht zur Verfügung hat, kann beispielsweise das Meister-BaföG beantragen. Auf die Meisterprüfung vorbereiten kann man sich auf verschiedenen Schulen. Unter ihnen befindet sich eine einzige private Schule, die gleichzeitig auch die älteste Schule in Deutschland ist.

 

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