Immobilienlexikon Maklerverordnung

 
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Maklerverordnung
Die als Maklerverordnung bekannte und offiziell lautende Makler- und Bauträgerverordnung wird oftmals auch einfach nur mit MaBV abgekürzt wird. Die MaBV ist eine Verordnung, die dem Schutz des Immobilienerwerbers durch einen Bauträger oder Makler dient. Wesentlicher Inhalt der Makler- und Bauträgerverordnung ist die Kundengeldabsicherung. Somit ist durch die Maklerverordnung geregelt, dass der jeweilige Bauträger die Gelder, die er vom Immobilienerwerber entgegen nimmt, absichern muss. Dies bedeutet, dass der Bauträger, die Gelder, die er von seinen Kunden entgegengenommen hat, nur für das jeweilige Projekt des einzelnen Kunden verwenden darf.

 

 

 

Des Weiteren geht aus der Maklerverordnung hervor, dass der Bauträger die Zahlungen von seinen Kunden strikt von seinen privaten Geldern trennen muss. In diesem Zusammenhang wird von der getrennten Vermögensverwaltung gesprochen. Ein wichtiger Bestandteil der Verordnung für den Käufer ist, dass der beauftragte Bauträger seinem Kunden eine entsprechende Bürgschaft stellen muss. Durch diese Bürgschaft wird die Leistungserfüllung des Bauträgers gewährleistet. Auch wenn ein Objekt noch nicht fertig gestellt ist, leisten die Erwerber in der Regel bereits Zahlungen. Auch diese Bezahlung, die sich immer nach den einzelnen Bauabschnitten richtet, ist durch die Makler- und Bauträgerverordnung detailliert geregelt.

 

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