Immobilienlexikon - Mängelrüge

 
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Mängelrüge
Durch die Mängelrüge kann der Auftraggeber einen oder auch mehrere Mängel gegenüber dem Auftragnehmer oder seinem Vertreter geltend machen. Aus Beweissicherungsgründen sollte die Mängelrüge immer schriftlich erfolgen und durch den Auftraggeber dem Auftragnehmer so zugestellt werden, dass auch hier ein Beweis der Zustellung gegeben ist (Einschreiben). Die Mängelrüge ist grundsätzlich mit einer Aufforderung zur Nachbesserung verbunden. In der Mängelrüge muss der Auftraggeber ganz genau beschreiben, welcher Mangel im Detail aufgetreten ist und wie der Mangel beseitigt werden soll.

 

 

Dabei muss der Auftraggeber den beanstandeten Mangel so detailliert beschreiben, dass der Auftragnehmer ohne Zweifel erkennen kann, was genau beanstandet wird und in welcher Art und Weise von ihm eine Abhilfe im Sinne einer Beseitigung verlangt wird. Dabei muss der Auftraggeber vor allem die äußere Erscheinungsform des Mangels nach ihre Art, z.B. Feuchtigkeit, und Lage, beispielsweise Außenwand Keller, Westseite, darstellen. Allerdings wird diesbezüglich vom Auftraggeber nicht verlangt, eine technische Darlegung der Mängelursache zu formulieren. Aus der Mängelrüge ergibt sich für den Auftragnehmer die Pflicht, den Mangel, dessen Reichweite und die Ursachen zu überprüfen. Aus dieser Überprüfung ergibt sich dann der Umfang seiner Mängelbeseitigungspflicht.

 

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