Immobilienlexikon - Mängelbeseitigung

 
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Mängelbeseitigung
Bei der Mängelbeseitigung handelt es sich um die Pflicht des Auftragnehmers, alle Maßnahmen zu ergreifen, damit er die von ihm vertraglich geschuldeten Leistungen in allen Einzelheiten und in vollem Umfang so erstellen kann, wie es von ihm verlangt wird. Der begriff Mängelbeseitigung versteht sich synonym mit dem Begriff „Nachbesserung“. Der Unternehmer ist von der Pflicht betroffen, ein mangelfreies Werk zu erstellen. Die Pflicht des Unternehmers auf die Mängelbeseitigung ergibt sich dabei unmittelbar aus der vertraglichen Hauptpflicht, also daraus, ein mangelfreies Werk zu erstellen.

 

 

Die gesetzliche Grundlage hierzu bildet der § 633 Abs. 1 BGB, § 4 Nr. 7 VOB/B; nach Abnahme aus den Gewährleistungsregeln § 633 Abs. 2 BGB , § 13 Nr. 5 VOB/B. Wenngleich der Auftragnehmer die Pflicht hat, etwaige Mängel zu beseitigen, kann der Auftraggeber keinen Einfluss darauf nehmen, wie der Auftragnehmer den Mangel beseitigt. Die Art und Weise der Mängelbeseitigung kann der Unternehmer im Rahmen der Regeln der Technik selbst bestimmen. Die Beseitigung der jeweiligen Mängel erfolgt in vollem Umfang auf Kosten und zu Lasten des Auftragnehmers, so der § 13 Nr. 5 VOB/B.

 

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