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Immobilienlexikon Luftfeuchtigkeit
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Luftfeuchtigkeit
Mit dem Begriff „Luftfeuchtigkeit“ beschreibt man den Anteil
von Wasserdampf innerhalb des Gasgemisches der
Erdatmosphäre. Daneben wird aber auch im Zusammenhang mit
Räumen von der Luftfeuchtigkeit gesprochen. Hierbei meist
man den Anteil von Wasserdampf, der sich in den Räumen
befindet. In der Regel wird der Begriff abgekürzt, sodass
man einfach nur von der Luftfeuchte spricht. Die
Luftfeuchtigkeit in Räumen spielt für die Behaglichkeit und
vor allem für die Gesundheit eine sehr wichtige Rolle.
Daneben ist die auch bei einer großen Anzahl von
meteorologischen und technischen Vorgängen von Bedeutung.
Meist wird als Maß die relative Luftfeuchtigkeit angegeben.
Bei diesem Maß handelt es sich um das Verhältnis von dem in
der Atmosphäre tatsächlichen vorhandenen Wasserdampf und den
maximal erreichbaren Wasserdampfanteil. Im Bezug auf die
gesundheitlichen Aspekte empfehlen Experten in Räumen eine
Luftfeuchtigkeit von 45 bis 55 Prozent. Hierbei handelt es
sich jedoch um eine Idealangabe, die in den meisten Räumen
unterschritten wird. Dies ist gerade im Winter der Fall, da
hier sehr viel geheizt wird. Ist die Luftfeuchtigkeit in
Räumen zu gering, kann dies Beeinträchtigungen der
Schleimhäute und der Haut zur Folge haben. Liegt jedoch eine
zu hohe Luftfeuchtigkeit vor, dann wird in Räumen die
Schimmelbildung bzw. der Schimmelwachstum gefördert. Aus
diesem Grund liegen die empfohlenen Werte für Räume auch
immer deutlich unter den Empfehlungen für die Gesundheit. |
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