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Immobilienlexikon Leichtbeton
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Leichtbeton
Der Unterschied zwischen Leicht- und Normalbeton liegt im
Gewicht des Baustoffes. Leichtbeton weist ein Maximalgewicht
von bis zu 2000 kg/m³ auf, wohingegen Normalbeton bis zu
2600 kg/m³ wiegt. Das geringe Gewicht des Leichtbetons
ergibt sich durch Lufteinschlüsse, die durch verschiedene
Zuschläge erzielt werden. Dies bedeutet, dass dem Beton
Stoffe wie Bims, Blähschiefer oder Lavaschlacke beigefügt
werden. Diese Stoffe sind sehr porenreich, so dass im
Leichtbeton viel Luft eingeschlossen wird. Dabei
unterscheidet man zischen Leichtbeton mit geschlossenem
Gefüge und Leichtbeton mit haufwerksporigem Gefüge.
Leichtbetonsteine können in den unterschiedlichsten Formen
und Größen angefertigt werden und finden ihren Einsatz als
Fertigteile, Wandplatten aber auch als Mauersteine. Die
eingeschlossene Luft verleiht dem Leichtbeton eine hohe
Wärmedämmfähigkeit, weiterhin kann Leichtbeton leicht
verarbeitet werden und ist sehr umweltfreundlich. Aufgrund
der geringen Dichte weist dieser Beton nur wenig
Schallschutz auf und verformt sich in Relation zu
Normalbeton sehr schnell. Auch sollte der Leichtbeton nicht
im Außenbereich angewendet werden, da der Beton aufgrund der
Poren zuviel Feuchtigkeit aufnimmt und dadurch Bauschäden
entstehen können. |
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