Immobilienlexikon - Hausanschluss

 
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Hausanschluss
Unter einem Hausanschluss versteht man Verbindungsstellen, also die Leitungen des Verbrauchers, die mit den Leitungen der jeweiligen Versorgungsunternehmen von Gas, Wasser, Strom oder Fernwärme verbunden werden. Für den Hausanschluss entstehen Kosten, die der Bauherr tragen muss.

 

 

Damit zählen die Kosten für den Hausanschluss zu den Baunebenkosten, die von Anfang an in die Bauplanung mit einkalkuliert werden sollten. Jedoch gehört zum Hausanschluss nicht nur die Abzweigung am Versorgungsnetz, die immer außerhalb des Gebäudes liegt. Auch eine Mauerdurchführung, durch die die Leitungen ins Innere des Hauses gelangen, sowie alle erforderlichen Leitungen für die Hauptsperreinrichtung bzw. der Hauptsicherung fallen unter den Begriff Hausanschluss. Die Hauptsperreinrichtung und die Hauptsicherung befinden sich im Innern des Gebäudes. Damit ein Haus auch einen Hausanschluss bekommt, muss vor allem bei einem Neubau darauf geachtet werden, dass nach der Fertigstellung ein entsprechender Antrag zur „Ausführung des Hausanschlusses“ beim jeweiligen Versorgungsunternehmen gestellt wird. Dieser Auftrag wird entweder von den Stadtwerken direkt ausgeführt oder die Stadtwerke beauftragen das entsprechende Unternehmen.

 

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