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Immobilienlexikon - Finanzierungsbedarf
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Finanzierungsbedarf
Unter dem Finanzierungsbedarf werden alle Ausgaben
verstanden, die mit dem Bau oder auch dem Kauf einer
Immobilie im Zusammenhang stehen. Hierunter fallen nicht nur
die Kosten, die das Haus oder das Grundstück selbst
betreffen, sondern auch alle Nebenkosten, die auf den
Bauherren bzw. den Käufer zukommen. So versteht man unter
dem Finanzierungsbedarf auch die Kosten für den Makler und
den Notar, sowie die Grunderwerbssteuern, etc. Des Weiteren
fallen unter diesen Begriff auch die Kosten für die
Erschließung, der Anlegung der späteren Außenanlagen und
auch Kosten, die eventuell für Modernisierungs-,
Renovierungs- oder Sanierungsmaßnahmen anfallen können.
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Um diese
Kosten zu decken wird dann später zwischen dem Fremd- und
dem Eigenfinanzierungsbedarf unterschieden. Der Anteil, der
fremdfinanziert werden muss ergibt sich aus dem gesamten
Finanzierungsbedarf, abzüglich des vorhandenen
Eigenfinanzierungsbedarfs. Dieser Eigenfinanzierungsbedarf
setzt sich z.B. aus Eigenkapital und auch aus Darlehen von
Arbeitgebern oder Verwandten zusammen. Damit handelt es sich
beim Fremdfinanzierungsbedarf um den Betrag, der von einem
Kreditinstitut finanziert werden muss. Stellt man bei einer
Bank einen Finanzierungsantrag, ganz gleich ob persönlich in
der Filiale oder über das Internet, dann muss die Höhe des
Fremdfinanzierungsbedarfs angeben werden. |
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