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Eigenkapital
Der Begriff Eigenkapital hat in der Betriebswirtschaft, im Kapitalmarkt und im Bereich der Immobilienfinanzierung Bedeutung.

 

 

 

Eigenkapital in der Betriebswirtschaft
Im betriebswirtschaftlichen Rechnungswesen ist das Eigenkapital ein Teil der Passivseite der Bilanz. Kredit- und Beteiligungsfinanzierung bilden zusammen die Außenfinanzierung. Davon ist die Innenfinanzierung zu unterscheiden, die insbesondere durch Einzahlungen aus dem Umsatzprozeß erfolgen kann. Die Innenfinanzierung kann jedoch auch einen negativen Saldo aufweisen, soweit man den Umsatzprozeß zuordbare Auszahlungen wie Steuer-, Werkstoff-, Zins- und Lohnzahlungen o.ä. berücksichtigt. Rücklagen, Rückstellungen und Wertberichtigungen (Ab- und Zuschreibungen) sind nicht finanzierungswirksam, da sie lediglich Umbuchungen darstellen. Ein Zufluß von Liquidität erfolgt aus diesen "Quellen" nicht.

Eigenkapital
Eine betriebswirtschaftliche Faustregel lautet: Eine Investition sollte zu mindestens 70% aus Eigenkapital und zu höchstens 30 % aus Fremdkapital finanziert sein, wenn sie später keine Verluste über hohe Zins- und Tilgungsraten erleiden soll.

In der Praxis findet man jedoch auch dauerhaft profitable Unternehmen mit Verhältnissen von 50:50 oder niedriger (Beispiel: BayWa AG).

 

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