Immobilienlexikon - Baufeuchte

 
A B C D E F G H  I  J K L M
N O P Q R S T U V W X Y Z
 

Baufeuchte
Bei der Baufeuchte handelt es sich um die Feuchtigkeit, die im Rohbau oder im Mauerwerk eins Neubaus vorhanden ist. Baufeuchte ist kein Baumangel, denn die Feuchtigkeit gelangt automatisch durch die Verwendung verschiedenster Baustoffe, wie beispielsweise Putz, Mörtel, Beton, Steine und Estrich, in einen Bau. Daneben kann aber auch die Witterung dafür verantwortlich sein, dass Baufeuchte in einem Neubau vorhanden ist. Grundsätzlich wird also immer eine kleinere und größere Wassermenge in den Bau eingebracht. In der Regel dauert es bis zu zwei komplette Heizperioden, bis die Baufeucht komplett aus dem Neubau entwichen ist.

 

 

Auch wenn Baufeuchte ganz normal ist, sollte man wissen, wie hoch der Feuchtigkeitsgehalt der Baustoffe ist, die beim Bau zum Einsatz kommen. Daneben ist es auch wichtig zu wissen, wie schnell die einzelnen Baustoffe diese Feuchtigkeit wieder abgeben können. Feuchtigkeit im Bau darf nicht unterschätzt werden, schon gar nicht wenn es sich um Feuchte in flüssiger Form handelt. Dies kann zum einen die Bausubstanz zerstören und andererseits auf lange Sicht gesehen zu enormen gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Aus diesen Gründen sollte man bei einem Neubau darauf achten, dass eine Austrocknung nach außen hin möglich ist und es dabei keine sperrende Schicht nach außen hin gibt. Da bei einem Keller grundsätzlich nur eine Trocknung nach innen möglich ist, sollten hier Kondensationstrocknungsgeräte zum Einsatz kommen.

 

Immobilienlexikon A-Z  »  Immobilienlexikon B  »  Baufeuchte