Immobilienlexikon Zweischaliges Mauerwerk
 
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Zweischaliges Mauerwerk
Bei Bauten, die heutzutage entstehen, werden in der Regel künstliche Steine bevorzugt. Das können beispielsweise Mauerziegel, Hütten- oder Kalksandsteine sein. Bei der Art des Vermauerns gibt es mehrere verschiedene Methoden. Eine dieser Methoden ist das zweischalige Mauerwerk. Dabei wird eine Dämmung zwischen die beiden Schalen gesetzt. Hier kann dieser Zwischenraum voll mit Dämmung gefüllt werden oder aber auch mit einer Dämmung und einer Luftschicht. Ursprünglich wurde das zweischalige Mauerwerk wegen seines guten Regenschutzes eingesetzt. Denn auch bei starkem Regen ist dies eine regensichere Konstruktion. Der Zwischenraum zwischen den beiden Schalen gilt als absolute Sperrschicht für die Feuchtigkeit. Mittlerweile ist aber auch der Wärmeschutz dieses Mauerwerks von immer größerer Bedeutung.

 

 

 
Zweischaliges Mauerwerk

Dieser Schutz entsteht durch das Zusammenspiel von Luftschutz und Dämmung im Zwischenraum. Die äußere Mauer übernimmt bei dieser Konstruktion in erster Linie den Witterungsschutz. Sie wird auch als Vormauer bezeichnet und wird in der Regel als Sichtmauerwerk gebaut. Beliebte Materialien hierfür sind Klinker und gehärtete Ziegel. Das zweischalige Mauerwerk unterscheidet sich, wie der Name schon sagt, vom einschaligen Mauerwerk. Diese Mauer besteht lediglich aus einer Schale, also einer Reihe Steine. Die Außenmauern werden mittlerweile wegen ihres großen Vorteils als zweischaliges Mauerwerk gebaut. Im Innenbereich wird vor allem das einschalige Mauerwerk eingesetzt.

 

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