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Immobilienlexikon Zielbaummethode |
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Zielbaummethode
Die Zielbaummethode ist ein geeignetes Mittel um
Wertminderungen nachzuvollziehen und angemessen zu
berechnen. Dies kann beispielsweise beim Bau einer Immobilie
notwendig sein, wenn der Zustand der fertigen Immobilie von
der geplanten Immobilie abweicht. Um diese Wertabweichung
festzustellen, wird die Immobilie in Baueinheiten und
Nutzungseinheiten untergliedert. Dabei erhält jede Einheit
eine bestimmt Wertzahl. Diese Wertzahlen werden zum einen in
den Funktionswert unterteilt. Darunter versteht man die
Gebrauchs- und Betriebsfähigkeit der Immobilie. Außerdem
unterteilt sie sich in den Geltungswert. Dieser Geltungswert
steht für den optischen Eindruck und das subjektive
Empfinden. Die Summe der Wertzahlen für das Objekt in
mangelfreiem Zustand gilt als Sollvorgabe. Die bemängelten
Einheiten stellen dabei den Istwert dar. |
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Zielbaummethode |
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Hier werden die einzelnen Kriterien in Prozenten von 0% bis
100% beurteilt. Die Differenz der Sollvorgabe und des
Istwertes ergibt die Wertminderung. Manche Mängel können
dabei für mehrere Nutzungseinheiten negative Einflüsse
haben, so dass sie bei der Methode mehrfach berücksichtigt
werden müssen. Eine Beurteilung von Wertminderung ist
niemals einfach nachzuvollziehen. Und es werden sich
subjektive Einschätzungen durch den Bewertenden nicht
vermeiden lassen. Andererseits bietet die Zielbaummethode
durch seine differenzierte Aufteilung eine gute Möglichkeit
die Bewertung nachzuvollziehen. Denn sowohl Bau- als auch
Nutzungseinheiten werden immer parallel geprüft um eine
möglichst genaue und sachgerechte Bewertung zu erzielen. |
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