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Tod des Vermieters
Die Erben des Vermieters werden neue Eigentümer des
Mietobjektes und treten in den Mietvertrag als neue
Vermieter ein, wenn der Vermieter verstorben ist. Der Mieter
muss Erklärungen (beispielsweise Kündigung, Mängelrüge) den
Personen einer Erbengemeinschaft zukommen lassen, wenn kein
für die Vermietungsangelegenheiten Bevollmächtigter bestimmt
wurde. Gegenüber dem Mieter müssen auf der anderen Seite
auch alle Vermieter abgegebene Erklärungen signieren.
Unsicherheiten beim Mieter können darüber entstehen, an wen
künftig die Miete zu zahlen ist, wenn infolge eines
Todesfalles ein Vermieterwechsel stattfindet. Kompliziert
sein können die Rechtsverhältnisse beispielsweise im
Hinblick auf Testamentsvollstreckung, Nießbrauchsrechte und
Erbengemeinschaft. Dass der Mieter seine Mietzahlung so
lange vorläufig zurückhalten darf, bis ihm zweifelsfrei
signalisiert wird, wer zum Empfang der Miete berechtigt ist,
hat der Bundesgerichtshof entschieden. Der Mieter kommt bis
zu diesen Nachweis nicht in Zahlungsverzug. Der Mieter muss
keine eigene Nachforschungen oder Grundbucheinsicht
vornehmen (BGH, Urteil vom 7.9.2005, Aktenzeichen VIII ZR
24/05). |
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