Fehler beim Rasenmähen vermeiden

 
Fehler beim Rasenmähen vermeiden

Wenn der Rasen nicht so recht grünt, wenn es zu Lücken kommt oder sich sogar Unkräuter festsetzen, dann nehmen Freizeitgärtner schnell an, die Ursachen zu kennen: falsche Samen, falsches Licht, falsche Nutzung.

Doch häufig ist der Grund dafür wesentlich profaner: Es liegt am falschen Mähen des Rasens. Thomas Wagner vom Bundesverband Deutscher Gartenfreunde kennt folgende Fehler und weiß, was man besser machen sollte.

Der erste Schnitt des Rasens nach dem Winter sollte etwa im April erfolgen. Dann ist der Rasen schon hoch genug gewachsen. Durch den Schnitt wird das Wachstum der Pflanze angerecht und Unkräuter sterben frühzeitig ab. Außerdem sollte der Rasen gerade dann, wenn er lange stand, nicht zu kurz geschnitten werden. Das gilt nach dem Urlaub genauso wie nach dem Winter.

Eine Düngung ist für den Rasen absolut unverzichtbar. Bei jedem Rückschnitt werden der Graspflanze Nährstoffe geraubt. Diese müssen über die Düngung zurückgegeben werden. Etwa sechs bis acht Wochen nach dem ersten Mähen im Frühjahr ist der richtige Zeitpunkt für die erste Düngung im Jahr. Weitere Düngungen sollten im Sommer und im Herbst je einmal erfolgen. So vermeiden Sie die Bildung von Lücken, das Absterben des Grases und das Wachstum von Moos und Unkraut.

Die Düngung des Rasens sollte nicht mit der Hand erfolgen. Denn dabei wird der Dünger viel zu ungleichmäßig ausgebracht. Besser ist es, einen Düngewagen einzusetzen, der in jedem Baumarkt zu erwerben ist.

Bleibt noch die Wässerung. Auch ein Rasen benötigt die ausreichende Menge Wasser, um zu gedeihen. Denn nur durch Wasser werden Nährstoffe aus der Erde gelöst und zur Wurzel getragen. Wird zu wenig gewässert, dringt das Wasser nicht bis zur Wurzel vor. Zu viel Wasser hingegen fördert die Bildung von Moosen und wird von Schnecken bevorzugt. Der Experte rät, den Rasen etwa zwei Stunden zu bewässern.

Und auch der Zeitpunkt ist wichtig bei der Bewässerung. Der Rasen sollte regelmäßig alle zwei Tage Wasser bekommen, im Sommer sogar täglich. Dabei sollten die Morgen- oder Abendstunden gewählt werden. Denn in der Mittagssonne wirken die Wassertropfen wie Brenngläser. Das einfallende Sonnenlicht wird gebündelt und verbrennt die einzelnen Grashalme. Ein brauner Rasen trotz Bewässerung wäre die unschöne
Folge.

 

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