Immobilienlexikon Ödland
 
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Ödland
Ödland ist eine Landschaftsform, die durch Unfruchtbarkeit des Bodens aufgrund klimatischer, orographischer, physikalisch-chemischer oder anthropogener Bedingungen geprägt ist. Das Pflanzenwachstum ist stark eingeschränkt oder auf wenige spezialisierte, in der Regel nicht ökonomisch nutzbare Pflanzen beschränkt. Im Unterschied zum Lebensraum der Wüsten besteht hier also nicht im Fehlen von Wasser der Grund für die lebensfeindlichen Umstände. Beispiele für Ödland sind: Fels- oder Frostschuttregionen in Gebirgen oder polaren Regionen, Karstlandschaften, erodierte Flächen und Badlands, Moore, versalzte Flächen, verseuchte Flächen.

 

 

 

Die meisten dieser Bodenformen können natürlich oder aufgrund menschlichen Einflusses zustande kommen. Ödland ist für die menschliche Nutzung ungeeignet, häufig ist dieser Zustand auf lange Sicht oder grundsätzlich irreversibel.

Ödland
Nicht als Ödland gilt Siedlungs- und Verkehrsfläche. Zwar ist diese nicht landwirtschaftlich, aber durch Menschen ökonomisch nutzbar und für diesen Zweck erst als solche gestaltet worden. Entfällt die ökonomische Nutzung, etwa durch die Stilllegung von Bergbau- oder Industriebetrieben, gilt die Industriebrache als Ödland. In den meisten Fällen sind die Unternehmen oder öffentlichen Träger verpflichtet, diese in einen natürlichen Zustand zurück zu versetzen, insbesondere Altlasten zu entsorgen und durch Bodenaustausch, Aufforstung etc. eine Renaturierung herbei zu führen.

 

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