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Immobilienlexikon Mörtel
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Mörtel
Unter Mörtel, der in einigen Regionen Deutschlands auch
unter dem Begriff Speis bekannt ist, versteht man einen
Baustoff, der aus einem Bindemittel wie z.B. Kalk oder
Zement, einer Gesteinskörnung mit höchstens vie Millimeter
Korngröße, Zusatzstoffen sowie Zugabewasser besteht. Durch
eine chemische Reaktion der Bindemittel erhärtet diese
Masse. In erster Linie dient der Mörtel zur Verbindung von
Mauersteinen und auch beim Verputzen von Wänden und Decken
kommt Mörtel zum Einsatz. |
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Die Herstellung von Mörtel erfolgt im Werk oder direkt an
der Baustelle, was sich jeweils nach der Menge der
erforderlichen Masse richtet. Bereits in der Antike wurde
der Mörtel von den Römern entwickelt. Sie verwendeten den
Baustoff Opus caementitium, bei dem es sich um ein Gemisch
aus Bruchstein handelt, Bindemittel und Wasser und
produzierten so künstliche Steine. Heute betrachtete man das
Opus caementitium als einen Vorläufer des Betons und auch
der heute verwendete Mörtel hat sich aus diesem antiken
Baustoff entwickelt. |
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