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Immobilienfonds
Immobilienfonds sind Investmentfonds, die es Kapitalanlegern
ermöglichen, sich mit verhältnismäßig kleinen Beträgen an
Immobilien zu beteiligen. Man unterscheidet offene
Immobilienfonds, geschlossene Immobilienfonds und
Spezial-Immobilienfonds. |
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Offener Immobilienfonds
Bei einem offenen Immobilienfonds handelt es sich um
Grundstücks-Sondervermögen mit mindestens 15 Grundstücken,
das von einer Kapitalanlagegesellschaft (KAG) betreut wird.
Die KAG gilt dabei als Spezialkreditinstitut und unterliegt
der Kontrolle durch die Bundesanstalt für
Finanzdienstleistungsaufsicht. Das Sondervermögen
selbst ist nicht rechtsfähig, sondern wird durch die KAG
vertreten. Eine Depotbank verwahrt die dem Fonds gehörenden
liquiden Mittel und gibt die Fondsanteile aus. Gesetzlich
geregelt sind offene Immobilienfonds im Investmentgesetz.
Offene Immobilienfonds kaufen hauptsächlich
Gewerbeimmobilien (meist Bürohäuser oder
Einzelhandelsimmobilien) und versuchen, durch Mieterträge
und Wertsteigerungen der Objekte Erträge zu erwirtschaften.
Ziel ist es, Immobilien auch für Kleinanleger börsentäglich
verfügbar zu machen.
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