Immobilienlexikon Immobilienbewertung
 
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Immobilienbewertung
Durch die Immobilienbewertung wird der tatsächliche Wert einer Immobilie ermittelt. Dabei denkt man in erster Linie an den Kauf oder Verkauf eines Gebäudes. Wichtig ist die Wertermittlung aber auch bei Scheidungen, Erbstreitigkeiten oder Enteignungen. Bei der Wertermittlung einer Immobilie kommt es darauf an, ob es sich dabei um einen Kauf oder Verkauf einer selbst genutzten Immobilien oder eines Renditeobjektes handelt. Bei ersterem wird der so genannte Verkehrswert ermittelt. Dieser stellt den Preis dar, welcher zum jeweiligen Zeitpunkt tatsächlich am Markt erzielt werden kann. Somit soll erreicht werden, dass weder der Verkäufer zu wenig Geld bekommt, noch der Käufer zu viel bezahlt. Da nur wenige Käufer den Preis für die Immobilie auf dem Bankkonto haben, ist in den meisten Fällen ein Kredit notwendig.

 

 

 

Immobilienbewertung
In diesen Fällen ist die Immobilienbewertung wichtig für das Bank-Darlehen. Oft wird von Banken bei der Finanzierung der Beleihungswert herangezogen. Dieser liegt im Prinzip bei höchstens 80 Prozent des Verkehrswertes. Wieder anders ist es beim Kauf oder Verkauf eines Renditeobjektes, hierbei ist der Ertragswert von entscheidender Bedeutung. Dieser lässt sich aus dem Bodenwert sowie den langfristig erzielbaren Mieteinnahmen ermitteln. Wenn durch eine Erbschaft bei mehreren Erben oder aufgrund einer Ehescheidung die Immobilie nicht verkauft, sondern durch eine der beteiligten Personen weiter genutzt werden soll, dann muss diese den anderen Erben beziehungsweise dem Ex-Partner seinen Anteil auszahlen. Um in solchen Fällen einen Anhaltspunkt für eine gerechte Lösung zu bekommen wird ein Gutachten erstellt. Bei einem Wertgutachten werden zahlreiche Faktoren berücksichtigt, wie zum Beispiel die Lage, die Restnutzungsdauer, der Zustand sowie vieles weitere mehr.

 

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