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Immobilie
Das Wort Immobilie stammt vom Lateinischen in-mobilis ab, was soviel bedeutet wie nicht beweglich. Eine Immobilie ist demzufolge ein unbewegliches Gut. Im Sprachgebrauch wird ein Grundstück nebst Gebäuden und sonstigem Zubehör als Immobilie oder Liegenschaft bezeichnet.

Eigentum an einer Immobilie oder Wohnungseigentum gilt als sichere Investition, da diese durch einige Regelungen abgesichert sind. Anders verhält es sich mit Immobilien, in die zur Ertragserzielung investiert wird. Hierbei handelt es sich um eine etwas spekulativere Angelegenheit, denn auch die Verwaltung kann schwierig werden.

Aus diesem Grunde gibt es im Immobilienwesen einige Spezialisten, die sich auf bestimmte Berufszweige festgelegt haben. Da gibt es das Gebäudemanagement, Immobilienmakler, Hypothekenbanken, Versicherungen und die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben.

Viele Immobilien befinden sich im Eigentum von Unternehmen. Diese orientieren sich an ihrem Kerngeschäft und lassen die Gebäude von anderen Unternehmen verwalten. Daher hat gerade in den letzten Jahren das Facility Management an Bedeutung gewonnen. Diese Unternehmen haben sich spezialisiert und können daher ergebnisorientiert arbeiten (Corporate Real Estate Management).

Wird eine Immobilie nicht selbst genutzt, sondern als Geldanlage erworben, so sollte grundsätzlich ein längerer Zeitraum betrachtet werden. Denn Vermietung, Verpachtung und auch Wertentwicklung des Gebäudes benötigen ihre Zeit. Langfristig betrachtet haben Immobilien grundsätzlich steigende Tendenz, da sie nicht abhängig von der Inflation sind. Der Baukostenindex kann als Messgröße herangezogen werden, wenn die Immobilie über einen mittelfristigen Zeitraum betrachtet wird.

 

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