Immobilienlexikon Hausratversicherung
 
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Hausratversicherung
Die Hausratversicherung stellt die wichtigste Versicherungsart im Zusammenhang mit Wohneigentum dar. Mit der Hausratversicherung kann sich der Wohnungseigentümer gegen sämtliche Schäden an Einrichtungsgegenständen und dem sonstigen Hausrat absichern, die durch Hagel, Sturm, Feuer, Wasser, Einbruch oder Vandalismus verursacht werden. Neben den Wiederherstellungs- bzw. Ersatzkosten beinhaltet der Leistungskatalog der Hausratversicherung auch eventuelle Folgekosten wie Hotelübernachtungen, für den Fall, dass die Wohnung vorübergehend nicht genutzt werden kann. Zusätzlich zur standardisierten Hausratversicherung kann auch der Diebstahl von Fahrrädern in den Vertrag aufgenommen werden.

 

 

 

Hausratversicherung
Um der Gefahr einer Unterversicherung zu entgehen, empfiehlt es sich, seinen Hausrat mit der von den Versicherungsgesellschaften angebotenen Pauschale von 650 Euro je Quadratmeter Wohnfläche zu versichern. Sollte der Wert des vorhandenen Hausrats tatsächlich über dieser Pauschale liegen, verzichten die Versicherungen im Rahmen des “Unterversicherungsverzichts“ auf eine Reduzierung ihrer Leistungen. Dieses Vorgehen ist vor allem dann eine bequeme Alternative, wenn der Wert des Hausrats, der ohnehin ständigen Schwankungen unterliegt, nicht exakt ermittelt werden kann. Eine genaue Wertermittlung kann jedoch bei großen Wohnungen in Betracht kommen. Da sich die Pauschale auf die Wohnfläche bezieht, kann es hier sehr leicht zu einer Überversicherung kommen, die aus wirtschaftlicher Sicht als unrentabel bezeichnet werden muss. Ein Sicherheitspolster von etwa 10 % nach oben sollte aber auch hier berücksichtigt werden.

Die Folgen einer Unterversicherung werden an folgendem Beispiel deutlich. Ein Hausrat, der 50.000 Euro Wert ist und ohne die Klausel des “Unterversicherungsverzichts“ nur mit 25.000 Euro versichert ist, weist nur eine Deckung von 50 % auf. Wird der Hausratversicherung nun ein Schaden von 3.000 Euro gemeldet, so bekommt der Versicherungsnehmer lediglich 1.500 Euro ausbezahlt.
Wohnungseigentümer, die den Wert ihres Hausrats auch nicht annähernd bestimmen können, sollten im Zweifelsfall also immer die sichere Variante mit der pauschalen Deckung von 650 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche wählen.

Die meisten Versicherungen machen das Vorhandensein eines Einbruchsschutzes zur Bedingung für den Abschluss eines Versicherungsvertrags bzw. für die Erstattung von Schäden. Dafür kommen die Versicherungsgesellschaften ihren Kunden mit Nachlässen bei den Versicherungsbeiträgen ein Stück weit entgegen.

 
 
 
 
 

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