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Garage
Bei der Garage handelt es sich um eine Abstellmöglichkeit für Fahrzeuge. Diese Abstellmöglichkeit ist abschließbar, überdacht und mit festen Wänden und einem Garagentor gebaut. Die Garage schützt das Fahrzeug vor Diebstahl und Witterungseinflüssen. Meist wird die Garage zudem als Lagerstätte oder Werkstatt genutzt. Der kostengünstigere Carport ist ebenfalls überdacht, aber zu mindestens einer Seite hin offen. Der Carport schützt das Fahrzeug also nicht vor Diebstahl.

Die Garage hat den Nachteil, dass Feuchtigkeit nicht gut ausgeglichen werden kann. Die Rostgefahr ist dadurch für ein Fahrzeug in der Garage höher als etwa in einem Carport.

Garagen können für einzelne Fahrzeuge (Einzelgarage) oder für mehrere Garagen (Großgaragen) gebaut werden. Bei Großgaragen kann über ein Rolltor oder ein Gitter der ungewollte Zugriff von außen verhindert werden. Auch eine Kameraüberwachung ist üblich. Dann gibt es noch Duplexgaragen. Dabei werden zwei PKW’s übereinander geparkt.

Alle baurechtlichen Verordnungen zu Garagen finden sich in den Verordnungen für den Bau und Betrieb von Garagen (GaragenVO), die je nach Bundesland unterschiedlich ausfallen können.

Der Bund hat jedoch eine Musterverordnung erlassen. Darin werden Grundmaße festgelegt: Kleingaragen haben eine Nutzfläche bis 100 m2, Mittelgaragen 100 m2 bis 1000 m2 und Großgaragen über 1000 m2. Ist ein Drittel der Gesamtfläche der Umfassung offen, so handelt es sich um eine offene Garage. Die Stellplätze haben eine Mindestgröße von 5 x 2,3 m, wenn andere Parkplätze auf beiden Seiten angrenzen. Sonst beträgt die Mindestgröße 5 x 2,5 m. Auch Fahrgassen, Radius der Kurven oder Größe der Zufahrt sind hier festgeschrieben.

In den Betriebsvorschriften für Garagen werden andere Dinge geregelt. Hier geht es etwa um die Lagerung brennbarer Stoffe in Garagen. In Kleingaragen dürfen z. B. maximal 200 Liter Diesel und maximal 20 Liter Benzin gelagert werden, sofern sich diese in dicht verschlossenen und bruchsicheren Behältern befinden.

 

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