Immobilienlexikon - Flächenversiegelung

 
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Flächenversiegelung
Unter der Flächenversiegelung versteht man das Bedecken von einem natürlichen Boden, was durch Bauwerke oder Straßen geschieht, die durch menschliche Hand entstehen. Dabei spricht man von einer Flächenversiegelung, weil durch die Bebauung kein Niederschlag mehr in den Boden eindringen kann. Die Folge hierdurch ist, dass viele Prozesse, die sich im Boden normalerweise abspielen, durch die Bebauung gestoppt werden.

 

 

 

Ein gutes Beispiel hierfür ist der Wasserkreislauf, der durch die Bebauung gestoppt ist. Nach Informationen vom Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung und des Umweltbundesamtes sind in der Bundesrepublik Deutschland rund die Hälfte der Siedlungs- und Verkehrsflächen versiegelt. Zur Versiegelung gehören aber nicht nur Straßen und Bauwerke, sondern auch nicht sichtbare Gewerke, die sich unter der Erdoberfläche befinden. Somit gehören hier auch Leitungen, Kanäle und Fundamente sowie stark verdichtete Böden zur den Flächenversiegelungen. Da die Flächenversiegelung einige Probleme mit sich bringt, werden mit Instrumenten wie der Raumordnung oder der Stadtplanung den Problemen entgegengewirkt.

 

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