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Bausparkasse
Die Grundidee des Bausparens kann man an folgendem Beispiel
verdeutlichen: Zehn Bauwillige ohne Eigenkapital sparen mit
dem Ziel, Wohneigentum zu erwerben. Wenn jeder in der Lage
ist, ein Zehntel der Erwerbskosten pro Jahr zu sparen, so
hätte jeder nach zehn Jahren das nötige Kapital angesammelt.
Bringen die zehn Bauwilligen ihr Erspartes in einen
gemeinsamen "Spartopf" ein, so kann hieraus die benötigte
Summe dem ersten von ihnen bereits nach einem Jahr
ausgezahlt (Zuteilung) werden (ein Zehntel als Rückzahlung
der erbrachten Sparleistung und Neun Zehntel als
Bauspardarlehen).
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Bausparkasse
Wenn jetzt unterstellt wird, dass der zugeteilte Bausparer
jedes Jahr ein Zehntel der erhaltenen Bausparsumme als
Tilgung des Bauspardarlehens in den gemeinsamen
"Zuteilungstopf" zurückzahlt, so kann der zweite Bausparer
seine Baumaßnahme bereits im zweiten Jahr verwirklichen. Im
dritten Jahr sind, unter gleichen Voraussetzungen, acht
Spar- und zwei Tilgungsleistungen im "Zuteilungstopf", so
dass auch der dritte Bausparvertrag zugeteilt werden kann.
Die Bausparwirklichkeit ist allerdings etwas komplizierter,
da es keine geschlossene Bauspargruppe gibt. Gleichwohl
basiert das heutige Bausparsystem auf der dargestellten
Grundidee des kollektiven Bausparens.
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