Immobilienlexikon Baunebenkosten
 
A B C D E F G H  I  J K L M
N O P Q R S T U V W X Y Z
 

Baunebenkosten
Bauen kostet Geld. Das weiß jeder, der sich bereits einmal mit dem Gedanken an das eigene Heim befasst hat. Viele bedenken aber nicht, dass nicht nur die reinen Kosten für den Bau anfallen, sondern noch jede Menge Baunebenkosten. Dazu gehören Geldbeschaffungskosten, Kosten für den Notar, für die Grundbucheintragung der Hypothek, Maklergebühren.

Zu den Baunebenkosten gehören aber auch noch andere Kosten, die beim Bau anfallen und in den Kostenvoranschlägen oft nicht aufgeführt sind. Dazu gehört die Grunderwerbssteuer, die bei jedem Grundstückskauf anfällt. Hat man einen Darlehnsvertrag abgeschlossen und benötigt das Geld nicht zum vereinbarten Termin, fallen Bereitstellungszinsen an. Ebenso gehören Kosten für die eventuelle Zwischenfinanzierung zu den Baunebenkosten.

 

 

 

Baunebenkosten
Dazu kommen noch Kosten für Bauantrag, für Statik, die Versorgung des Baus mit Strom und Wasser, denn ohne dieses kann nicht gebaut werden. Weitere Baunebenkosten sind Kosten für Absperrungen von Straße und Wegen aber auch für die Vermessung des Grundstücks durch das Katasteramt. Der Bau muss während der kalten Jahreszeit beheizt werden und während der Bauzeit benötigt man bereits eine Versicherung.

Eine Haftpflichtversicherung ist notwendig, wenn man vieles in Eigenregie oder mit Freunden und Bekannten fertig stellt, kommt noch eine Unfallversicherung bzw. die Bau-Berufsgenossenschaft dazu. Diese ganzen Baunebenkosten können somit leicht bis zu 20% der Baukosten ausmachen. Man darf bei der Kalkulation diese Baunebenkosten auf gar keinen Fall außer Acht lassen.

 

Immobilienlexikon A-Z  »  Immobilienlexikon B  »  Baunebenkosten