Das
einstige idyllische Bauerndorf Hummelsbüttel galt in seiner
Geschichte reich an Resten der Bronze- und Eisenzeit. Mit
Zunahme des landwirtschaftlichen Betriebes wurden diese
Schätze zerstört. Ein weiteres traditionelles Gewerbe von
Hummelsbüttel waren seine Ziegeleien. Herrschaftlich und
prachtvoll zeigte sich das Wohnviertel, als wohlhabende
Hamburger Kaufleute nach 1900 hier an der Alster ihre Villen
errichteten.
Stadtvilla in Hummelsbüttel -
Foto: Panzau
Ein Wandel
der Wohnlandschaft erfolgte durch die Wohnungsnot in der
Nachkriegszeit, die für den Bau von Großwohnsiedlungen mit
entsprechendem Sozialwohnungsbau verantwortlich war. Das heutige
Stadtbild präsentiert sich facettenreich, ansässige Vereine
und Institutionen spiegeln in ihren Angeboten die Vielfalt
der Bevölkerungsstruktur wider und zeigen sich bemüht,
unterschiedliche Interessen im Sinne eines Zusammenhalts im
Stadtteil zu vereinen. Eine Entschädigung für die
kontrastreiche Wohnlandschaft finden die Bewohner in dem
reichhaltigen Angebot von teils unberührter Natur
beispielsweise entlang der Alster oder im Teetzpark.