„Zum
Heynfeld“ nannte Herzog Otto I. sein um 1545 angelegtes
Vorwerk des Harburger Schlosses. Nachdem das Vorwerk
aufgehoben war, siedelten sich hier mehr und mehr Bauern an.
Der Kern der Dorfsiedlung erhielt den Namen Groß-Heimfeld.
Mit Rückgang der Landwirtschaft entwickelte sich das Dorf
zum Wohnort. Einen Eindruck des damaligen
Stadterweiterungsgebietes vermittelt das Viertel um die
Meyerstrasse, in dem Etagenwohnhäuser im wilhelminischen
Stil zu sehen sind.
Heimfeld - Foto: Panzau
Zudem
errichteten wohlhabende Bürger hier ihre Villen und
Landhäuser. Neben der
Großwohnsiedlung am Radeland prägen Neubauten die heutige
Wohnlandschaft. Verschiedene kulturelle und sportliche
Angebote beleben den Stadtteil. Verwöhnt werden die Bewohner
durch das reichhaltige Angebot schönster Natur: südlich der
B 73 fangen die Harburger Berge an, des weiteren liegt im
westlichen Teil von Heimfeld der weitläufige Staatsforst
Hamburg.