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Der
Hamburger Stadtteil Hausbruch liegt westlich der A 7 und
umfasst das beliebte Ausflugsziel die Neugrabener Heide. Aus
Überlieferungen ist zu entnehmen, dass der Name Hausbruch
sich aus dem alten „Hürersbrook“ oder „Hürsbrook“ entwickelt
hat. Die „Hür“ (=Heuer) nannte man damals die zu
entrichtende Gebühr für Holz. Ende des 19. Jahrhunderts
wurden mehrere Wohnungsneubauten in Bahnhofsnähe errichtet
und sorgten für ein Wachstum des Ortes.
Die Landwirtschaft
galt fortan lediglich als Nebenerwerb, viele Bewohner
arbeiteten in Harburger Fabriken oder im Harburger Hafen.
Wohlhabende Harburger Bürger entdeckten bald die
Attraktivität dieses nahe gelegenen Stadtteils von Hamburg
und bauten prachtvolle Villen und Landhäuser in Hausbruch,
von denen bis heute einige erhalten geblieben sind. Die
Großwohnsiedlung Neuwiedenthal aus den 60er und 70er Jahren
bildete den Abschluss der Stadtteilentwicklung.
Soziales
Engagement ist in diesem Wohnquartier von Hausbruch gefragt
und erwünscht. Das ansässige Stadtteilbüro ist eine von
mehreren Anlaufstellen für die Bürger. Eine großflächige
Parkanlage die „Grüne Mitte“ bietet innerhalb der
Großwohnsiedlung gut erreichbaren Freizeit- und
Erholungsraum. |