Erinnerungen an die eigenständige Stadtgeschichte werden
durch das prachtvolle Rathaus im Renaissancestil und die
Altstadt mit ihrer gut erhaltenen historischen
Bausubstanz geprägt. Harburg
liegt am Südufer der Süderelbe. Seinen Namen verdankt
Harburg der erstmals in den 1130er Jahren erwähnten „Horeburg“,
die in damaliger Zeit den Elbübergang sicherte. „Hore“
bedeutet soviel wie Sumpf / Morast und gibt Rückschluss
auf die örtliche Lage der Burg inmitten von Sumpf und
Wasserläufen. Harburg war lange Zeit eigenständig und
wurde im Rahmen des Groß-Hamburg-Gesetzes 1937/38 nach
Hamburg eingemeindet.
Harburg Rathaus
Der Hamburger Stadtteil Harburg ist zugleich
Verwaltungssitz des gleichnamigen Bezirks und zählt
achtzehn eigene Stadtteile.
Sehenswert sind unter anderem die denkmalgeschützten
Bürgerhäuser im Fachwerkstil in der Harburger Schloßstrasse. Eisenbahn und Binnenhafen
ermöglichten frühzeitig die Industrialisierung in Harburg
und sorgten für ein zügiges wirtschaftliches Wachstum.
Harburg gilt bis heute als wirtschaftliches Zentrum im Raum Süderelbe.
Wer mehr über die Geschichte von Harburg erfahren
möchte, der ist mit einem Besuch im Helms-Museum, dem
Hamburger Museum für Archäologie und die Geschichte
Harburgs gut beraten.
Lämmertwiete Harburg
Moderne Kunst lässt sich im restaurierten Wartesaal des
1895/96 erbauten Bahnhofs erblicken. Der ansässige
Kunstverein Harburger Bahnhof e.V. präsentiert
vornehmlich Künstler der mittleren Generation sowie
junge Talente vor allem aus dem Bereich der Malerei.
Insgesamt hält Harburg durch die verschiedenen
ortsansässigen Vereine ein vielfältiges kulturelles
Angebot vor. Die Wohnlandschaft in diesem Hamburger
Stadtteil ist überwiegend von Mehrfamilien- und
Hochhäusern geprägt. Einkaufsmöglichkeiten sind
reichlich vorhanden. Wem das Angebot nicht ausreichend
erscheint, der ist mit privaten oder öffentlichen
Verkehrsmitteln in zwanzig Minuten in der Hamburger
Innenstadt.