Hans-Albers-Denkmal

Für den bekannten Schauspieler Hans Albers errichtete die Stadt Hamburg nicht nur ein Denkmal, sogar der Platz auf dem dieses steht, wurde nach Albers benannt. Der Wilhelmsplatz im Hamburger Stadtteil St. Pauli erhielt im Jahr 1964, vier Jahre nach dem Tod des Schauspielers, den Namen Hans-Albers-Platz. Mitten auf dem Platz steht heute das Denkmal für Albers. Der Sänger und Schauspieler wurde 1891 in Hamburg geboren und erlangte mit Filmen wie „Große Freiheit Nr. 7" und „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins" legendären Ruhm. Unvergessen sind auch seine Lieder wie „La Paloma", „Flieger, grüß mir die Sonne" und „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins". Errichtet wurde das Hans-Albers-Denkmal 1986.

 

Hans-Albers-Denkmal - Foto: Thomas Panzau

Hans-Albers-Denkmal - Foto: Thomas Panzau

Die Bronzeskulptur, die der Künstler Jörg Immendorf der Stadt Hamburg geschenkt hatte, fand auf dem gleichnamigen Platz einen gut gewählten Ort mit Blickrichtung zur Reeperbahn und zur Großen Freiheit. Allerdings gab es zunächst einige Diskussionen zum Aufstellungsort. Einigen Kritikern erschien damals der Platz in einem zu verwahrlosten Zustand und eine öffentliche Toilette in der Nähe des geplanten Aufstellungsplatzes des Denkmals erregte die Gemüter. Immendorf hatte als Bedingung für die Schenkung der Statue eine Neugestaltung des Platzes gefordert. An den Kosten dafür drohte das Projekt fast zu scheitern. Der Streit eskalierte und Immendorf demontierte das Denkmal 1997. Nach Beilegung der Streitigkeiten 1999 schaut nun Hans Albers in Bronze wieder auf seinen Stadtteil.

 

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