Hamburger Kunsthalle

Die Hamburger Kunsthalle widmet sich schon seit den 50er Jahren des 19. Jahrhunderts verstärkt den internationalen Künsten. Um diesen Weg konsequent beschreiten zu können, wurde 1997 die Galerie der Gegenwart eröffnet. Das Gebäude steht in unmittelbarer räumlicher Nähe zur Kunsthalle. Entworfen wurde die Galerie von Oswald Mathias Unger. Auf 5.600 Quadratmetern ist die Kunstgeschichte von 40 Jahren nachzuempfinden. Dazu werden Arbeiten von bedeutenden Künstlern wie Balkenhol, Beuys, Polke oder Warhol ausgestellt. Auch unterschiedliche Stilrichtungen kommen mit der Pop Art, Fluxus, Nouveaux Réalistes oder Videokunst zur Geltung.

Die Hamburger Kunsthalle hatte schon immer zahlreiche Förderer, die diese Entwicklung der Kunst in Hamburg erst ermöglichten. Da gibt es zum Beispiel schon seit 1923 den Verein „Freunde der Kunsthalle“. Zahlreiche Unterstützer sorgen dafür, dass die Kunsthalle Zugang zu den Werken erhält und diese auch erwerben kann. Eine weitere bedeutende Stiftung ist die SHK Stiftung für die Hamburger Kultursammlungen, die der Kunsthalle und dem Museum für Kunst und Gewerbe jedes Jahr zahlreiche Kunststücke zur Ausstellung überlässt. .

Aufsehenerregend war beispielsweise die Errichtung des schwarzen Kubus zwischen Kunsthalle und Galerie der Gegenwart. Das Projekt war vielerorts aufgrund seiner politischen Brisanz abgelehnt worden. Denn der Kubus stellt die Kaaba in Mekka als Symbol für den Frieden dar. Gleichzeitig konnte in der Galerie das Werk „Schwarzes Quadrat auf weißem Grund“ von Malewitsch auf die Besucher wirken – eine Leihgabe aus der Partnerstadt St. Petersburg.

 

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