Afghanische Museum

1998 gründete ein Hamburger ein Museum in der Speicherstadt direkt neben dem Gewürzmuseum. Es handelte sich um das afghanische Museum. In dem kleinen Museum wird das Leben in Afghanistan zum Leben erweckt. Es wird gezeigt, wie die Teppichknüpfer ihre Teppiche knüpfen und einige Exponate werden ausgestellt. Man kann einen Schuhmacher sehen und einen Bäcker. Interessant ist es auch zu beobachten, wie der Porzellandoktor mühsam kaputtes Geschirr wieder zusammensetzt. Außerdem wird von Kultur und Geschichte des Landes Afghanistan bis zur Machtergreifung durch die Taliban im Jahre 1996 berichtet. Eine Besonderheit erwartet die Besucher am Ende des interessanten Rundgangs. Denn dann hat man die Möglichkeit, kostenlos etwas Tee und Gebäck aus Afghanistan zu verkosten. Bekanntheit erlangte das afghanische Museum in Hamburg übrigens erst 2002. Denn es wurde vom damals amtierenden Bundeskanzler Gerhard Schröder nebst Familie besucht. Die Resonanz der Medien war groß.

 

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