Deutsches Schauspielhaus

Das deutsche Schauspielhaus, mitten im Zentrum der Großstadt gelegen, ist mit 1.192 Sitzplätzen das größte Sprechtheater Deutschlands. Das Theater befindet sich unweit des Hamburger Hauptbahnhofs im Stadtteil St. Georg. In der Rekordbauzeit von nur einem Jahr wurde das Gebäude errichtet und am 15. September 1900 eingeweiht. Der neobarocke Bau entstand nach Plänen des Architekturbüros Fellner und Helmer. Erster Direktor des Hauses wurde Alfred Freiherr von Berger, der das Theater bis zu seinem Wechsel an das Burgtheater in Wien 1910 leitete.

 

Deutsches Schauspielhaus

Deutsches Schauspielhaus - Foto: Thomas Panzau

Dem eher konservativen Hamburger Publikum Rechnung tragend, standen bis in die siebziger Jahre des vorigen Jahrhunderts meist klassische Stücke auf dem Programm des Hamburger Schauspielhauses. Den Zenit seines Ansehens erreichte das Schauspielhaus zweifellos unter dem Intendanten Gustaf Gründgens. Unter seiner Leitung wurde die Popularität des Hamburger Theater beinahe mit dem Wiener Burgtheater verglichen. In den 1970’er Jahren erfolgte die Öffnung der Repertoires vermehrt zu ausländischen Produktionen. Die modernen Stücke waren allerdings kaum nach dem Geschmack des Hamburger Publikums. Allerdings wurde mit den zeitgenössischen Stücken das Interesse jüngerer Zuschauer geweckt. Als Höhepunkt dieser Ära erschütterte 1976 Zadeks Inszenierung von Shakespeares "Othello" mit Ullrich Wildgruber als Othello und Eva Mattes als Desdemona der Hamburger Theaterskandal das Haus. Zwischen 1981 und 1984 wurde das Haus komplett renoviert und gelangte danach unter Intendant Frank Baumann wieder zu einer Spitzenstellung unter den deutschen Theatern.

 

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