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Der
Hamburger Stadtteil Farmsen-Berne gründet sich aus der
Entstehungsgeschichte der Dörfer Farmsen und Berne, die sich
im 19. Jahrhundert zur Doppelgemeinde vereinigten. So
erklärt es sich, dass der Stadtteil heute über zwei
Ortszentren verfügt: zum einen der U-Bahnhof Farmsen, zum
anderen das Berner Gutshaus, welches unter den Bewohnern
auch als „Berner Schloss“ bezeichnet wird. Die einst
ländliche Struktur insbesondere des Dorfes Berne ließ die
Entwicklung zum heutigen Wohnstadtviertel nur zögerlich zu.
Erst nachdem Straßen wie beispielsweise der Berner Heerweg
ausgebaut waren und durch den Bau der Walddörferbahn eine
direkte Verbindung nach Hamburg geschaffen wurde, nahm die
Besiedlung von Farmsen-Berne zu.
An die
einstigen Bauerndörfer erinnern vereinzelte Bauernvillen und
Gutshäuser sowie die alte Strohdachkate am Berner Heerweg.
Das heutige Stadtbild präsentiert sich in einer Mischung aus
Einzel- und Reihenhäusern sowie Wohnblocks und Hochhäusern,
umgeben von Grünflächen und liebevoll angelegten Gärten.
Einladend für einen Spaziergang im Grünen zeigen sich zudem
die Uferwege der Wandse und der Berner Au sowie rund um den
Kupferteich. Zahlreiche Vereine bieten ein vielfältiges
soziales und kulturelles Angebot für jede Altersgruppe und
lassen den Zusammenhalt der einstigen dörflichen Strukturen
in der Stadtteilentwicklung von Farmsen-Berne erkennen. Eine
Attraktion stellt Hamburgs einzige Eissporthalle dar. Neben
dem professionellen Eishockey-Spiel der Crocodiles
Hamburg bietet die Eisfläche für jedermann die
Möglichkeit zum Eislaufen. |