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Energiesparen im Haushalt: Was nützen LED-Lampen?


Betrieb von PC und Laptop
Licht emittierende Dioden haben eine lange Geschichte: Seit der Erfindung in den 60er Jahren wurden die sparsamen LEDs vor allem als Signalleuchten eingesetzt - kaum ein elektronisches Gerät kam in den letzten 20 Jahren ohne eine solche Diode aus. Doch als Alltags-Beleuchtung ist die Technik noch neu, einige Entwicklungssprünge ermöglichten den sinnvollen Einsatz. Doch worin genau liegen die Vorzüge? Hohe Energieeffizienz, geringe Temperatur Eine klassische Glühlampe wandelt mindestens 70 Prozent der elektrischen Energie in Wärme um - nur der Rest wird quasi als Abfallprodukt zu Beleuchtungszwecken genutzt. Bei aktuellen LED-Lampen kann das Verhältnis in etwa umgekehrt werden, die Lichtausbeute ist erheblich höher. Selbst ohne die Stromaufnahme zu messen, lässt sich leicht feststellen, dass auch helle LEDs kaum Hitze abstrahlen. Wo bisher eine konventionelle 40 Watt-Lampe benötigt wurde, kann heute mit etwa 5 bis 6 Watt elektrischer Leistung dieselbe Helligkeit erzielt werden. Allerdings: Die Wattzahl hat als Helligkeitsmaßstab ausgedient, denn wie hell eine LED leuchtet, hängt nur in zweiter Linie von der Leistungsaufnahme ab. Der Wirkungsgrad unterscheidet sich, weshalb heute die Helligkeitsangabe in Lumen vorhanden sein muss. Ein linearer Umrechnungsfaktor existiert nicht; eine konventionelle 75 Watt-Lampe entspricht in etwa der Helligkeit von 1.050 Lumen, rund 470 Lumen wurden mit einer klassischen 40 Watt-Lampe erreicht.

Foto: click-licht.de

Teure LED? Lange Lebensdauer rechtfertigt Investition
In den letzten Jahren wurden zwar durch eine immer dünnere Auslegung der lichtraubenden Filterschicht weitere Effizienzgewinne erreicht, dennoch sind andere technische Entwicklungen für den Praxiseinsatz wohl von größerer Bedeutung: Zum einen konnte die Reichweite gesteigert werden, was trotz der ausreichenden Helligkeit in der Vergangenheit ein Problem darstellte. Zum anderen wurde auch die Lichtfarbe angepasst. Während die LEDs sich vor einigen Jahren fast ausschließlich auf ein wenig gemütliches Kaltweiß beschränkten, sind jetzt auch angenehmere Lichtfarben erhältlich. Der Wert wird in Kelvin angegeben, wobei etwa 2.700 bis 3.300 K der Lichtfarbe einer konventionellen Glühlampe entsprechen. Je höher diese Zahl, desto weißer fällt das Licht aus. Wohlige Atmosphäre entsteht in den heimischen vier Wänden aber auch durch eine angepasste Helligkeit. Wie bei konventionellen Energiesparlampen war bei einer LED eine Dimmbarkeit lange Zeit nicht möglich, was vor allem der notwendigen Spannungsumwandlung von 230 V auf Niederspannung geschuldet war. Mittlerweile werden solche Lampen allerdings durchaus angeboten, wenngleich diese Funktion nicht obligatorisch ist - beim Kauf sollte auf die Herstellerangaben geachtet werden. Ein weiterer Vorzug der LED-Technologie besteht uneingeschränkt in der hohen Lebensdauer: Während der Glühfaden konventioneller Lampen nach 1000 bis 2000 Betriebsstunden reißt, halten LEDs meist mehrere 10.000 Stunden durch. Im Ergebnis ermöglicht diese Tatsache in Verbindung mit der geringen Temperatur und den kompakten Maßen auch vollkommen neue Gestaltungsmöglichkeiten. LEDs lassen sich problemlos in Möbel integrieren. Schlussendlich profitiert aber natürlich auch die Umwelt: Abgesehen vom geringen Energieverbrauch werden keine giftigen Schwermetalle wie Quecksilber genutzt - Letzteres sorgt bei konventionellen Energiesparlampen für Schwierigkeiten bei der Entsorgung.

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