Zwischen Hohenfelde und
Wandsbek liegt der kleine Hamburger Stadtteil Eilbek. Seinen
Namen verdankt Eilbek der plattdeutschen Herleitung des
Wortes „Ylen“, welches im Hochdeutsch „Blutegel“ bedeutet.
Viele dieser Tiere wurden damals in dem Fluss „Ylenbeke“
gefangen und für medizinische Zwecke verwendet.
Verwaltungsmäßig gehört die Eilbek (Ylenbeke) zwar eher zum
Stadtteil Barmbek-Süd, die Namensgebung für den Stadtteil
blieb jedoch erhalten. Die Wohnlandschaft von Eilbek hat
sich durch die großen Zerstörungen im zweiten Weltkrieg sehr
verändert. Die ehemals geschlossenen Straßenzüge der
Gründerzeit wurden ersetzt durch Backsteinbauten in
Zeilenbauweise, deren Mietwohnungen günstig zu erwerben
sind.
Eilbek - Foto: Panzau
Begehrenswert sind deshalb die
Stadthäuser im milieugeschützten Auenviertel von Eilbek.
Darüber hinaus entstammen zwei bekannte Bauwerke aus
früherer Zeit: Zum einen der frühere Bahnhof Hasselbrook mit
seinem burgartigen Backsteinrohbau mit Zwiebelturm und zum
anderen die Schule an der Ritterstrasse mit neobarocken
Formen. Bereits über 500 Jahre alt ist der mittelalterliche
Flügelaltar der neugotischen Osterkirche in Eilbek. Das
Stadtteilleben präsentiert sich in unterschiedlichen
sozialen und kulturellen Vereinigungen. Quer durch Eilbek
verläuft die Wandsbeker Chaussee mit entsprechendem
Verkehrsaufkommen. Gegenpart hierzu und Erholungsraum bieten
die beiden Parkanlagen Bürgerpark und Jakobipark.