Dieser Stadtteil von Hamburg
liegt ganz am nordwestlichsten Rand der Hansestadt und
erhielt im Jahr 1937/38 den Anschluss an Hamburg. Eidelstedt
hat über die Nachkriegszeit hinaus seinen dörflichen
Charakter verloren. Das bisherige Acker- und Weideland wurde
durch zahlreiche Wohnsiedlungen ersetzt. Das heutige
Stadtbild ist geprägt von Mietwohnungen aus den fünfziger
Jahren sowie Einzel- und Reihenhäusern.
Eidelstedt
Einen Blickfang und Erinnerung
an das alte Eidelstedt erhält man bei einer Fahrt
in den Dörpsweg: Hier steht das letzte reetgedeckte Haus im
Stadteil. Besonders sehenswert in Eidelstedt ist auch der
Jasminweg in der preisgekrönten Lohkampsiedlung. Hier stehen
einheitliche, meist eingeschossige Doppelhäuser und an
Stelle von Gehwegen verlaufen Entwässerungsgräben entlang
der Straße.
Eidelstedt - Fotos: Panzau
Die Siedlung steht bereits seit
1985 unter Milieuschutz. Zentrum von Eidelstedt ist das ansässige
Einkaufszentrum mit zahlreichen Geschäften. Hier findet
dreimal pro Woche ein Markttag statt und bietet so einen
idealen Treffpunkt für die Bewohner von Eidelstedt.